11.11.2021 in Allgemein

SPD wählt Fraktionsspitze: Harald Koch führt SPD-Kreistagsfraktion weiterhin an

 

Der SPD-Unterbezirk hatte seinen Vorstand und die 17 gewählten Kreistagsfraktionsmitglieder ins Schloss Schliestedt eingeladen. Vorsitzender Marcus Bosse konnte auf eine erfolgreiche Wahl zurückblicken - wieder ist die SPD mit 17 Sitzen stärkste Fraktion geworden. In der Konstituierung der Fraktion bestätigten die Mitglieder ihren bisherigen Kreistagsfraktionsvorsitzenden Harald Koch aus Weddel auch wieder einstimmig in seinem Amt.

Gemeinsame SPD-Klausur Unterbezirk und Kreistagsfraktion mit alten und neuen Mitgliedern
Gemeinsame SPD-Klausur Unterbezirk und Kreistagsfraktion mit alten und neuen Mitgliedern

Bosse und Koch dankten allen SPD-Mitgliedern für den engagierten Wahlkampf und gratulierten den ehrenamtlichen Politikern zu ihrer Wahl in den Kreistag des Landkreises Wolfenbüttel. Weiter dankte Bosse den bisherigen Vorsitzenden der Kreistagsfraktion, Harald Koch und Falk Hensel, der die Fraktion 12 Jahre lang geführt hatte, sowie der Geschäftsführerin Susanne Fahlbusch für die geleistete Arbeit und das dabei gute Zusammenspiel von Partei und Fraktion.

Mit einstimmigen Ergebnissen wählte die Fraktion in ihrer Konstituierung in Schliestedt auch Sabine Resch-Hoppstock und Marcus Bosse als stellvertretende Vorsitzende in die Fraktionsspitze. Um die Kreistagsfraktion für die am 01. November beginnende Wahlperiode gut aufzustellen, wurde der Fraktionsvorstand - auch mit einstimmigen Ergebnissen - wie folgt komplettiert: Der Gielder Julian Märtens wurde erneut als Kandidat für das Amt des stellvertretenden Landrates nominiert, Oliver Ganzauer aus Börßum als Kandidat für die Weiterführung des Kreistagsvorsitzes vorgeschlagen und Susanne Fahlbusch aus Cramme für die Geschäftsführung der Fraktion in den Vorstand kooptiert.

Harald Kochs erneute Wahl zum Kreistagsfraktionsvorsitzenden
Harald Kochs erneute Wahl zum Kreistagsfraktionsvorsitzenden

Vorsitzender Harald Koch freut sich auf die kommenden Jahre in der Kreispolitik: „Mit unserer sachkundig besetzten, verjüngten und ausgewogenen SPD-Fraktion werden wir eine den Bürgerinnen und Bürger zugewandte soziale, ökologische und ökonomische Politik gestalten, die die positive und nachhaltige Entwicklung des Landkreises in der Region zum Ziel hat.“

 

08.07.2021 in Kreisverband

Netzgesellschaft Braunschweiger Land:SPD-Fraktion möchte Glasfaserausbau im Landkreis Wolfenbüttel weiter voranbringen

 

Der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Harald Koch und Lennie Meyn (Mitglied im Ausschuss der Wirtschaftsbetriebe des Landkreises Wolfenbüttel) haben sich im Juni mit dem Leiter des Breitbandbetriebes des Landkreises Wolfenbüttel, Herrn Peter Scheer, zum Austausch getroffen. Auf der Agenda war der aktuelle Stand der Netzgesellschaft Braunschweiger Land sowie die aktuellen Nachverdichtungsarbeiten für weitere 500 Haushalte im bestehenden Netz des Landkreises.
Schon seit 2013 hat der Landkreis vorausschauenderweise mit dem Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes begonnen. Schon seit mehreren Jahren wollte man seitens Politik und Verwaltung das bestehende Netz durch Hausanschlüsse erweitern. Aufgrund veralteter Förderrichtlinien von Bund und Land, welche seit Jahren nicht angepasst wurden, hat sich der Landkreis zusammen mit den kreisangehörigen Gemeinden entschlossen eigenständig das bestehende Glasfasernetz weiter bis ins Haus aller Bürgerinnen und Bürger auszubauen.
„Für uns ist die Versorgung mit Glasfaser ein Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und gehört daher in die öffentliche Hand“ erklärt Harald Koch. Peter Scheer erläutert, dass man mit dem eigenen Ausbau dafür sorgen möchte, dass wirklich jeder Haushalt im Landkreis Glasfaser bekommt, nicht nur die dicht besiedelten Gebiete, welche sich für die privaten Anbieter lohnen.

(von links:) Peter Scheer (Leiter Breitbandbetrieb), Lennie Meyn (Ausschuss Wirtschaftsbetriebe) und Harald Koch, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Wolfenbüttel
(von links:) Peter Scheer (Leiter Breitbandbetrieb), Lennie Meyn (Ausschuss Wirtschaftsbetriebe) Harald Koch, Vorsitzender SPD-Kreistagsfraktion Wolfenbüttel
 
 
 

02.07.2021 in Kommunalpolitik

Klimaschutz in den Fokus stellen

 

Sowohl bei Baumaßnahmen als auch im Alltag der Gemeinden rückt das Thema Umwelt- und Klimaschutz immer stärker in den Fokus. Abseits der aktuellen Diskussionen auf Bundesebene über höhere Standards bei Neubauten hat die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat bereits am Jahresanfang eine verpflichtende und separate Energieberatung bei Bauvorhaben analog anderer Kommunen in der Region auf den Weg gebracht. Der entsprechende Grundsatzbeschluss wurde nun am Abend im Samtgemeinderat Baddeckenstedt mit großer Mehrheit getroffen.

„Eine zusätzliche Energieberatung ergänzt die Arbeit eines Architekten, wo Funktion und Gestaltung im Vordergrund stehen. So können im 4-Augen-Prinzip die Themen der Nachhaltigkeit über die aktuellen Mindeststandards hinaus sauber verfolgt werden. Durch die Förderfähigkeit dieser Beratung entstehen niedrige Mehrkosten, geben zugleich aber auch die Möglichkeit energetische Förderprogramme gezielt in Anspruch zu nehmen. Damit entsteht eine Win-Win-Situation für Umwelt, aber auch für den zweckmäßigen Einsatz begrenzter finanzieller Ressourcen.“ erläutert Fraktionssprecher Stephan Grenz den Grundsatzbeschluss des Samtgemeinderates vom 22.06.2021.

Aber auch im Kleinen wird das Thema mittlerweile anders bearbeitet als in der Vergangenheit. So wurde im Herbst 2019 im Gemeinderat Baddeckenstedt erstmals ein „Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz“ eingerichtet. Auch in Zusammenarbeit mit den Umweltverbänden werden so beispielsweise Themen von Nistkästen, über die Gestaltung von Ausgleichsflächen bis hin zum kommunalen Energiemanagement bearbeitet. „Die Themenvielfalt in einer Gemeinde ist größer als man auf den ersten Blick vermutet. Und auch kleine Projekte ergeben am Ende eine große Wirkung.“ erläutert Marc Werner die Motivation und erste Erfahrungen dieses neuen Fachausschusses. Mit Ende der Legislaturperiode wird eine erste Bilanz gezogen, da eine Übertragung auch auf andere Gemeinden angedacht ist.

 
 

02.06.2021 in Kreisverband

SPD-Politiker machen Druck beim Thema Radwegebau

 

Die SPD-Landtagsabgeordneten Marcus Bosse und Jörn Domeier fordern einen schnelleren Ausbau von Radwegen in unserer Region. „Insbesondere an stark befahrenen Straßen sind Radwege unabdingbar. Obwohl in Niedersachsen in den letzten Jahren viele Radwegeneubauten ermöglicht wurden, reicht dies noch nicht aus, um den Bürgerinnen und Bürgern ein ausreichendes Radwegenetz zur Verfügung zu stellen", sagte Marcus Bosse bei einem vor Ort Termin in Groß Dahlum, bei dem er sich zusammen mit Jörn Domeier bei Dahlums Bürgermeister Gerrit Nehrkorn, Helmstedts Landratskandidat Jan Fricke und Dahlums stellvertretender Bürgermeisterin Sandra Willeke über den Sachstand des Radwegebaus entlang der B82 zwischen Schöppenstedt und Schöningen informierte.

von links: Gerrit Nehrkorn, Marcus Bosse, MdL, Sandra Willeke, Jörn Domeier, MdL und Jan Fricke
von links: Gerrit Nehrkorn, Marcus Bosse, MdL, Sandra Willeke, Jörn Domeier, MdL und Jan Fricke

Domeier beschrieb, dass die jeweiligen Gemeinden mittels Ratsbeschlüssen dazu beitragen können, den Druck auf das Land zu erhöhen: „Es ist sicherlich von Vorteil, wenn der Wunsch nach einem Radweg zwischen Schöppenstedt über Dahlum und Wobeck bis hin nach Schöningen von den einzelnen Gemeinden mitgetragen wird. Niedersachsen realisiert in den letzten Jahren unter SPD-Führung viele Radwegeprojekte, dennoch müssen wir noch mehr Tempo machen, um der verstärkten Nutzung von Fahrrädern auch gerecht werden zu können." Speziell auf der Straße zwischen Dahlum und Wobeck sei es insbesondere für Kinder aktuell kaum möglich, gefahrlos mit dem Rad zu fahren. „Das hemmt den touristischen Wert dieser Region ungemein", wusste Nehrkorn zu berichten. „Das Fahrrad ist erst dann eine echte Alternative zum Auto, wenn das Radwegenetz entsprechend gut ausgebaut ist. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Prozesse hier beschleunigt werden und wir schon bald grünes Licht für einen Radweg erhalten."

 
 

28.05.2021 in Allgemein

SPD-Politiker informierten sich über den Sachstand am Baddeckenstedter Bahnhof

 

Die Planungen für die Umbauarbeiten am Baddeckenstedter Bahnhof gehen in die finale Phase. Die Bundestagskandidatin und Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser und Baddeckenstedts Samtgemeindebrgermeisterkandidat Dirk Fornahl informierten sich vor Ort bei Marcus Bosse, der im zuständigen Regionalverband Vorsitzender der SPD-Fraktion ist, über den Stand der Planungen.

v. links nach rechts: Dirk Fornahl, Dunja Kreiser, Marcus Bosse am Baddeckenstedter Bahnhof

Bosse wusste zu berichten, dass die Ausschreibung für die Planung bereits begonnen hat. Anfang 2023 soll das Planfeststellungsverfahren beginnen, sodass in etwa 4 Jahren mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. „Als Sozialdemokraten ist es unser besonderes Anliegen, die Attraktivität des ÖPNV in der Region auch weiterhin zu fördern. Vieles konnte bereits umgesetzt werden und ich bin froh, dass auch der Bahnhof in Baddeckenstedt modernisiert wird", so Kreiser. Vorgesehen sind neben grundlegenden Modernisierungen das Anlegen eines Tunnels, der die Nord- und Südseite miteinander verbindet, modern ausgestaltete Verknüpfungen zwischen Bushaltestellen und „Park & Ride“ bzw. „Bike & Ride“-Anlagen sowie die Errichtung eines neues Außenbahnsteiges „Die Erfahrungen zeigen doch ganz deutlich, dass das „Gesicht" eines Bahnhofes maßgeblich dazu beiträgt, mehr Menschen dazu zu bewegen, das Auto stehen zu lassen und stattdessen auf Bus oder Bahn umzusteigen", so Fornahl. „Ich freue mich, dass Baddeckenstedts Bahnhof in absehbarer Zeit auf den aktuellen Stand der Zeit gebracht wird", sagte Fornahl abschließend.

 

 
 
 
 
 
 

Bilder aus unserer Samtgemeinde

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