Ihr SPD Ortsverein Haverlah

Haus des Dorfes Haverlah: Standort mit großer Mehrheit entschieden

In der Ratssitzung am 13.September wurde auf unseren Antrag hin endlich die Standortfrage geklärt. Ein Jahr, nachdem die Größenordnung auf Basis des Bedarfs der örtlichen Vereine festgestellt wurde, entschieden sich 9 Ratsmitglieder nun endlich dafür, auf dem ehemaligen Sportplatzgelände an der Pascheburg die Planungen aufzunehmen. Ein  Ratsmitglied enthielt sich, ein Ratsmitglied war abwesend.  Im nächsten Schritt muss nun ein Architekt beauftragt werden aus den ermittelten Daten auf dem o.g. Grundstück mögliche Konzepte zu entwerfen. In welchem Maße dabei das ehemalige Sportheim einbezogen wird, wurde bewusst offen gelassen. Zu viele Leitplanken können eine sinnvolle Planung bekanntlich erschweren.  Dieses ist unser bevorzugter Standort. In der Ortsrandlage sind viele Themen wie Lärm/Nachbarschaft und Parken wesentlich besser zu lösen als mitten im Ort. Auch führt ein Anbau an die Schule am Gänsemarkt auf Kirchengrund – dieses war ja die Alternative- häufig auch zu baulichen Herausforderungen, Kostenrisiken und planerischen Einschränkungen. 

 

DGH Schule Steinlah: Baubeginn kurzfristig

Eine positive Mitteilung gab es zu dem o.g. Vorhaben. Die Baugenehmigung ist mittlerweile im Zulauf, hier gab es noch viele Abstimmungsbedarfe und entsprechende Verzögerungen gegenüber der zuletzt im Mai vorgestellten Terminschiene. Die ersten wesentlichen Gewerke sind beauftragt und in der folgenden Woche werden die ersten Firmen beginnen. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2018 geplant. Entscheidend wird allerdings auch das Wetter sein, wie weit zum Beispiel die Rohbauarbeiten vor dem Winter abgeschlossen werden.

 

Formales: Geschäftsordnung, Vereinsförderung und Ehrungen – neue Klage

Sehr langwierig war die eigentliche überschaubare Tagesordnung. Die Neufassung der Geschäftsordnung und der oben genannten Richtlinien –die wie bereits im letzten Aushang angekündigt haben- wurde sehr gewissenhaft durchgeführt. Um jedem eine Mitwirkungsmöglichkeit auch im Detail zu ermöglichen, wurden alle einzelnen Paragraphen im Detail zur Abstimmung aufgerufen. Somit besteht nun eine größere Klarheit für die Vereine. Auch wird und der Rat zukünftig digital und von wenigen umfangreichen Unterlagen abgesehen ohne Papier arbeiten.  Des weiteren berichtete der Bürgermeister sehr ausführlich von einer Klage der 3 CDU- Ratsmitglieder. Diese haben gegen verschiedene Beratungspunkte eine Einstweilige Anordnung bei Gericht beantragt, da diese nach Ihrer Auffassung nicht durch Sie vorbereitet werden konnten. Wohl deshalb enthielten sich die Ratskollegen fast durchgängig.   Da diese Punkte ja schon in anderen Sitzungen gemeinsam besprochen und protokolliert wurden, war den anderen Fraktionen die Vorbereitung sehr wohl möglich. Auch lagen umfassende Anträge und Anmerkungen der CDU zu diesen Themen vor, so dass sich dieses Vorgehen uns nicht erschliesst. Letztlich werden es aber Juristen zu entscheiden haben, ob die  Beschlüsse gegebenfalls zu wiederholen sind. Auswirkungen auf die Inhalte der ja mehrheitlich gefassten Beschlüsse sind dabei nicht zu erwarten, zumal die Klage auch lediglich formale Themen und nicht Inhalte bemängelt.

 

Zukünftige Entwicklung der Gemeinde Haverlah

Eine Häufung von leider substanzarmen Anträgen geht auf die Gremien ein. So macht man sich schon Gedanken um die Finanzierung und Förderung des Hauses des Dorfes Haverlah. Wenn man beispielsweise auf der Internetseite des Landkreis zum Assefond als möglichem Förderer recherchiert, stellt man leicht fest, dass für eine Voranfrage ein Gesamtkostenrahmen, der Bauzeitraum und auch die Adresse des Bauvorhabens zu nennen sind.

Genau diese Themen wollen wir seit Monaten bearbeiten, leider verweigert man sich der sachlichen Auseinandersetzung mit Vor-und Nachteilen der Standorte - so unser Antrag vom Januar auf Basis des vor mittlerweile anderthalb Jahren abgefragten Bedarfes. Wir würden uns freuen, wenn wir endlich gemeinsam diese ersten notwendigen Schritte für unseren Ort gehen und nicht am Ende anfangen.

Die nächste spannende Frage ist, wie wir zukünftig private Bauvorhaben ermöglichen, bekanntlich sind Bauplätze mittlerweile Mangelware in den Ortsteilen. Wir werden dieses Thema angehen in bewährter Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde. Basis ist eine Vorstellung, was wir als Gemeinde konkret wollen im Hinblick auf eine sinnvolle Weiterentwicklung. Pauschale Gespräche ohne diese konkrete Vorarbeit helfen dort nicht weiter.

 

Vereinsförderung festgeschrieben - Seniorenweihnachtsfeier auch in Steinlah - Kästenaufteilung geklärt

Unspektakulär verlief die aktuell wiederholte Sitzung des Jugend-/Sport-/Kulturausschusses. Wesentlich ist, dass auf unseren Vorschlag die gute Praxis Vereine bei besonderen Ausgaben mit 20% der Kosten zu unterstützen nun festgeschrieben werden soll. Im Einzelfall wurde auch schon mit höheren Anteilen gefördert, das ist natürlich auchweiterhin möglich.

Für Haverlah und Söderhof führt das DRK eine große Seniorenadventfeier durch. Vor vielen Jahren in Zusammenarbeit mit dem SV Haverlah entstanden, trägt heute die Gemeinde die Kosten. Gleiches soll nun auch in Steinlah stattfinden, auch dieses wurde beschlossen. Entsprechende Gespräche mit möglichen Ausrichtern können nun geführt werden.

Auch bei den Aushangkästen geht es voran. Bisher hatten die Vereine je einen halben Kasten, SPD & CDU einen ganzen, das Bürgerforum keinen. Hier findet jetzt eine Gleichbehandlung statt, alle politischen Kräfte haben zukünftig ebenfalls einen halben Kasten, es wird also ein halber Kasten frei. Damit einer geht eine Neuaufteilung der Kästen entsprechend einer aktuellen Bedarfsabfrage bei den Vereinen. Die CDU schlug erneut vor, am Bedarf vorbei an die Kästen anzubauen um Ihr Privileg des ganzen Kastens zu verteidigen. Unsere Partei legt auf eine solche Bevorzugung keinen Wert und hat diesen Vorschlag mit entwickelt.

 

Aus dem Rat: Wolf folgt auf Hartung

Bürgerforum stellt erneut den Bürgermeister – Michael Tempel bleibt Stellvertreter

Eine kurzweilige Ratssitzung haben die zahlreichen Bürger am 21.Juni im Deutschen Haus erlebt. Reinhard Hartung, der bekanntlich seinen Rücktritt angekündigt hatte, wurde von allen Fraktionen verabschiedet. Thomas Neumeyer aus Haverlah wurde als Nachrücker im Rat für die Fraktion des Bürgerforums aufgenommen.

Das Bürgerforum als Sieger der Kommunalwahl schlug hierfür den erfahrenen Fraktionsvorsitzenden Hans-Heinrich Wolf. Im zweiten Wahlgang war er hier erfolgreich und wird ab sofort die Geschicke der Gemeinde leiten. Wir wünschen Ihm dabei ein glückliches Händchen und freuen uns auf die angekündigte, weiterhin konstruktive Zusammenarbeit in der Sache.

Als wichtigste nächste Schritte wurde neben dem Umbau der Schule Steinlah (s.u.) auch die überfällige Standortentscheidung für das Haus des Dorfes Haverlah ausgerufen.

Schule Steinlah verzögert – erneute Bewerbung für das Dorfentwicklungsprogramm

Leider ist der Umbau der Schule Steinlah aktuell hinter dem Terminplan. Grund ist die noch ausstehende Baugenehmigung die zeitnah erwartet wird. Parallel werden aber schon die Ausschreibungen vorbereitet, so dass es bald konkret werden kann. Diese Maßnahme wird bekanntlich aus der Dorferneuerung bezuschusst.

Ebenso liegt nun für den Weg durch den Pfarrgarten in Steinlah ebenfalls der Zuschussbescheid vor, so dass die Kirchengemeinde hier die Arbeiten veranlassen kann. Um auch zukünftig Fördermittel für öffentliche wie auch private Vorhaben in Anspruch nehmen zu können, wurde die erneute Bewerbung der Gemeinde zusammen mit den Gemeinden Elbe und Heere für das Nachfolgeprogramm der Dorfentwicklung beschlossen. Dieses wäre im Erfolgsfall, im Unterschied zur Dorferneuerung, nicht nur auf Steinlah beschränkt.

André Beims, Fraktionssprecher

 

Gemeinsame Erklärung zur 2. Sitzung des Jugend-/Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Haverlah am 06. Juni 2017

Ausschussmehrheit nimmt „Angebot“ der CDU nicht an – Sitzung wird abgebrochen

Bereits nach 3 Minuten war die Sitzung ohne jegliche Beschlüsse beendet. Obwohl - auch durch die CDU-Fraktion gefordert - Sachthemen wie eine Neuregelung der Vereinsbezuschussung oder das Thema Informationskästen in den Ortsteilen abzuschließen sind, kam die Sitzung nicht über die Begrüßung heraus.

Noch am Vortag hatte die CDU-Fraktion Anträge formuliert und dort auf „Geschäftsordnungsfragen, die in der Sitzung zu erörtern sind“ hingewiesen. Bei der Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung kam dann der berechtigte Hinweis, dass die Einladung noch mit „gez. Hartung“ versehen war. Reinhard Hartung ist bekanntlich nicht mehr der Bürgermeister.

Herr Fromme als Vertreter der CDU wies die versammelten Ausschussmitglieder, Bürger und Mitarbeiter der Verwaltung mit umfangreicher schriftlicher Darstellung auf diesen kleinen formalen Fehler und die daraus resultierende Nichtigkeit der Einladung und jeglicher Beschlüsse hin.

Ein Fehler, der offensichtlich im Vorfeld entdeckt wurde und nach entsprechendem Hinweis auch noch problemlos zu lösen gewesen wäre. So bleibt festzustellen, dass hier Zeit und Weg der Ehrenamtlichen und auch Kosten für die Gemeinde hätten vermieden werden können. Der gut vorbreitete Herr Fromme hatte aber auch dafür einen Lösungsvorschlag:
Man könne ihm in einer Sitzungsunterbrechung durchaus „ein Angebot machen“, um die Sitzung fortführen zu können. Welches Angebot er als Gegenleistung für den Verzicht auf eine Beanstandung der Beschlüsse erwartet, musste allerdings offen bleiben.

Die Ausschussmehrheit ließ sich auf derartige Geschäfte außerhalb der normalen Abläufe nicht ein. Die Sitzung wurde beendet und unverrichteter Dinge der Heimweg angetreten. Am 3. August - nach den Ferien – soll die Sitzung nachgeholt werden.

Gez. Almuth Vöhringer, Ausschussvorsitzende (Bürgerforum)
André Beims, stellv. Ausschussvorsitzender (SPD)

 

Schule Steinlah wird umgebaut - Bürgermeister tritt zurück

Einweihung noch in 2017 geplant, 2. Bauabschnitt beschlossen
Schon ungewohnt ruhig verlief die Ratssitzung am 10. Mai im Steinlaher Sportheim. Wichtigstes Thema der Tagesordnung war der Stand zum Umbau der Alten Schule zu einem modernen und bedarfsgerechten Dorfgemeinschaftshaus. In den vergangenen Wochen gab es hierzu noch verschiedene Abstimmungen, auch mit Architekt und Arbeitskreis Dorfer-neuerung bezüglich der Wohnung im Obergeschoss.


Um hier die Mieter zu entlasten und auch nicht zeitweise ausquartieren zu müssen, wird als einvernehmlicher Kompromiss das Treppenhaus erst in einem späteren Bauabschnitt – wenn die Wohnung nicht mehr vermietet sein sollte - auf eine Aussentreppe umgebaut. Für diese Übergangszeit bleibt das bisherige Treppenhaus als Wohnungszugang unverändert bestehen. Es wird im Trockenbau verkleidet und vom neuen Gemeinschaftsraum getrennt, der so einen großen Raumteiler erhält. Die notwendigen Mittel für den späteren Umbau sollen im Nachtragshaushalt auch für die Zukunft als sogenannte Verpflichtungsermächtigung festgeschrieben werden. Durch diese Situation entstehen Mehrkosten von ca. 8.000 € gegenüber dem Umbau in einem Zug.


Zur Zeit ist die Baugenehmigung zur Prüfung. Wenn alles klappt und die zu beauftragenden Firmen entsprechend Terminplan verpflichtet werden können ist in ca. 4 Wochen Baubeginn mit Abriss der Garage. Die Fertigstellung soll vor Weihnachten erfolgen. Auch wenn es tatsächlich ein langer Weg in der Politik war, wurde hier in den letzten anderthalb Jahren zu-sammen mit dem Arbeitskreis ein wirklich gutes und nachhaltiges Konzept für dieses Gebäu-de erarbeitet. Herzlichen Dank an dieser Stelle für diesen Einsatz!


Informationskästen in Haverlah und Steinlah
Der Grundsatzbeschluss steht, dass die jetzigen Nutzer über eine veränderte Nutzung zu informieren sind. Die Flächen werden – ohne neue Felder anzubauen - neu und gleichmäßig aufgeteilt. Dieses entspricht den Bedürfnissen der allermeisten Beteiligten, die einen überschaubaren Bedarf angemeldet haben. Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt niemanden durch größere oder kleinere Flächen. Die Detailaufteilung wird im Jugend-/Sport-/Kulturausschuss festgelegt werden.


Reinhard Hartung tritt zurück
Sichtlich überrascht reagierten die Anwesenden auf die Ankündigung des Bürgermeisters, seine politischen Ämter aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung zu stellen. So eine Entscheidung fällt sicherlich nicht leicht und sie ist nachvollziehbar und zu respektieren, es gibt noch mehr als nur das politische Ehrenamt. Wir alle wünschen an dieser Stelle alles erdenklich Gute für den weiteren Lebensweg. In der kurzen Zeit seit März 2016 hat sich Reinhard Hartung hier große Anerkennung erarbeitet und dieses Amt respektabel ausgefüllt, wie nicht zuletzt die Wahlergebnisse deutlich gezeigt haben.


In der nächsten Ratssitzung, die sicherlich in absehbarer Zeit terminiert werden muss, wird der Rücktritt dann offiziell festgestellt und die Nachfolge zu bestimmen sein.
Der Stellvertretende Bürgermeister Michael Tempel verbleibt in dieser Funktion und vertritt Reinhard Hartung bei Abwesenheit hier wie vorgesehen, ebenso wie Birgit Simons hier in der Samtgemeindeverwaltung unterstützt.

 

Erich Schwedhelm 40 Jahre SPD

Der SPD Ortsverein Haverlah gratuliert Erich Schwedhelm zum 40jährigem:

Das beigefügte Bild zeigt v.l.n.r: Peter Peuschel, André Beims, Erich Schwedhelm, Michael Temple und Friedhelm Gondro.

 

Jahreshauptversammlung

Langjährige Mitglieder werden ausgezeichnet
Viele Ehrungen stehen in diesem Jahr auf der Agenda des Ortsvereins Haver-lah/Steinlah/Söderhof.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins im April wurde Erich Schwedhelm für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt.

Die Ehrungen für die Altbürgermeister Gerhard Rohde (50 Jahre) und Gerd Mielicki (25 Jah-re) werden zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, da beide leider an dem Termin ver-hindert waren.


Politische Arbeit
Der Rückblick auf das Wahljahr mit all seinen Veränderungen seit März 2016 stand imMittel-punkt der Versammlung. Insbesondere die veränderten Arbeitsweisen unter den Fraktionen wurden kritisch diskutiert. Neben vielen kleinen Themen gibt es 3 große Themenblöcke, die auch in diesem Jahr noch aktuell sind:

Die deutliche Veränderung der Planung Windenergie unter neuer personeller Leitung des heutigen Regionalverbandes Grossraum Braunschweig (bisher Zweckverband „ZGB“) werden einen deutlichen Einfluss auf das Erscheinungsbild der Gemeinde haben.

Die neu angegangene Planung des Umbaus der Schule Steinlah nimmt konkretere Formen an, der Bau soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Aufgrund der Bestandswohnung im Gebäude sind aber vorerst gewisse Kompromisse notwendig.

Für die Planung des „Haus des Dorfes“ in Haverlah wurde der Bedarf festgestellt. Leider zie-ren sich die politischen Mitstreiter noch um die notwendige Standortbewertung bzw. –festlegung. Hier muss die Politik jetzt auch liefern, die hoffentlich erst mittelfristige Notwen-digkeit eines neuen, alternativen Veranstaltungsraum für den Ortsteil muss angegangen werden.

Vorstandswahlen
Friedhelm Gondro wurde als zweiter Vorsitzender wiedergewählt.
André Beims löst Peter Peuschel als Schriftführer ab.
Ebenso wurden die Delegierten für den Samtgemeindeverband Ulf Gabrielson und Björn Hoffmeister neu bestimmt. Revisoren sind Peter Peuschel und Jörg Schröter.

 

Haushalt beschlossen - Fortschritt bei den Bauvorhaben

Schwierige Rahmenbedingungen im neuen Rat

Eine gut besuchte und durchaus –und leider auch turbulente- zweite Ratssitzung haben wir Ende März im Sportheim erlebt. Die Spannungen zwischen CDU-Fraktion und Bürgermeister, Verwaltung und den restlichen Fraktionen über die in Flugblättern, Internetbeiträgen und diversen Zeitungsartikeln berichtet wurde, ließen sich nicht leugnen. Schon in der Einwohnerfragestunde wurde in hitziger Art und Weise das „Verständnis des CDU-Fraktions-vorsitzenden von Kommunalpolitik“ hinterfragt und Schulmeistermethoden thematisiert. Auch wurde die Befürchtung geäußert, dass der Rat sich zu sehr mit Nebenthemen beschäftigt und wesentliche Dinge der Gemeinde aus den Augen verliert.

„Was wir hier erleben, ist kommunale Selbstverwaltung par excellence, wir befassen uns zu viel mit uns selber und zu wenig mit der Gemeinde “ – mit diesen Worten musste Fraktionssprecher André Beims diese Wahrnehmung leider bestätigen. Grade die ja nur begrenzten Kapazitäten eines ehrenamtlichen Bürgermeisters durch zahllosen Schriftverkehr, dessen Sinn sich nicht immer so einfach erkennen lässt, zu beanspruchen schadet der Gemeinde.

 Zwischenzeitlich wird ja die Ausführung von Gesetzen nach einschlägigen Kommentaren als Werk von „hilfs- und ahnungslosen“ Personen vor Gericht beklagt wird. Für diese Diffamierung der Verwaltungsmitarbeiterin aus der Mitte unseres Rates heraus entschuldigte sich der Bürgermeister in der öffentlichen Sitzung unter Zustimmung von SPD, Bürgerforum und zahlreichen Zuhörern. Die CDU reagierte dazu nicht.

Ohne die rechtliche Argumentation anzuerkennen muss die Gemeinde hierfür auch Haushaltsmittel einplanen. Denn bei Bedarf muss ein Anwalt sauber beauftragt werden können.

Ein kritischer und aufrichtiger Dialog miteinander ist zwar notwendig. Und grade in der jüngeren Vergangenheit zeichnete sich der Rat durch gemeinsam erarbeitete, mit breiter Mehrheit getragene Beschlüsse in den meisten Themen aus. Es ist schade, dass eine Fraktion hier diesen Weg verlässt und der Willen zum Konsens nicht mehr erkennbar ist.

André Beims, Fraktionssprecher

 

Informationskästen in Haverlah und Steinlah

Zum leidigen Thema Info-Kästen wurde das Ergebnis der Bedarfsermittlung vorgestellt. Für jeweils 9 Nutzergruppen stehen 5 Aushangkästen in Haverlah und Steinlah zur Verfügung. Nach Auffassung von SPD und Bürgerforum ist damit eine gleichberechtigte Verteilung –ein halber Kasten pro Organisation- möglich.

Bis auf die CDU und die Kirche Haverlah kämen auch alle mit diesem Platz aus. Im nächsten Rat wird hierzu ein entsprechender Beschluss gefasst werden müssen, eine einvernehmliche Lösung –wie es in einer Gemeinde früher mal üblich war- kommt nicht zu stande was sehr schade ist – wie läuft die Gremienarbeit erst bei richtigen Problemen?

Stattdessen schlug die CDU -die sich immer für Ihren Sparwillen rühmt- vor völlig am Bedarf vorbei 6.000 € für je 3 zusätzliche Kästen in Haverlah und Steinlah auszugeben.

Unsere Fraktion schlug vor- wo eine Trennung der Aushangbereiche eventuell notwendig ist innerhalb eines Kastens- dieses relativ einfach durch eine andersfarbige Holzleiste umzusetzen. Kostenpunkt <10 € pro Kasten. So sehen konstruktive Vorschläge aus.

Der Antrag der CDU zu solchen Mehrausgaben fand schließlich keine Mehrheit. Grund genug für die CDU den Gesamt-Haushalt mit einem Volumen von 2,04 Mio € Auszahlungen in Gänze abzulehnen.

André Beims, Fraktionssprecher

 

Krippe im Kita-Gebäude - Wohnung als Ausbaureserve

Hoch her ging es auch bei diesem Punkt. Um es kurz zu machen, es wird eine Lösung benötigt, die 25 Jahre halten muss aufgrund der Zweckbindung von Fördermitteln. Der Umbau ist im Bestandsgebäude umsetzbar, die bisherige Wohnung wurde extra für diese Zwecke als Ausbaureserve damals mitgeplant. Es ändert sich nichts am Erscheinungsbild, die Umbauten finden im Gebäude statt – es wird keine Container und andere improvisierten Bauten geben, Kinder gehören in ein festes Gebäude. Die Aussenanlagen bleiben in Ihrer Größe und Nutzbarkeit für die Kinder unverändert.

Diese Entscheidung der Samtgemeinde wurde lange Zeit erkämpft und ersehnt, endlich gibt es bald eine ordentliche Betreuung auch im Krippenalter im Süden der Samtgemeinde. Positiver Nebeneffekt: Auch die Betreuungsmöglichkeiten im Kita-Alter steigen, da die Kinderzahlen zur Zeit aufgrund eines extrem hohen Anteils an U3-Kindern eingeschränkt waren

André Beims, Fraktionssprecher

 

Die Öffentlichkeitsarbeit

Auch wenn über den Rat Haverlah ungewöhnlich viel zu berichten war in den letzten Monaten, ließ sich die Presse leider entschuldigen. Dabei gab es wohl genug Stoff für viele Artikel.

Wir hoffen, dass hier dennoch eine objektive Berichterstattung weitergeführt wird, so wie am heutigen Freitag trotz der Abwesenheit erkennbar.  Der Abdruck einseitiger Pressemitteilungen ohne weitere Recherche und Einholen anderer Meinungen erweckte leider immer wieder falsche Eindrücke.

André Beims, Fraktionssprecher

 

SPD Ortsvervein Haverlah Gruppenfoto
SPD Ortsverein Haverlah

 

Der SPD-Ortsverein Haverlah-Steinlah-Söderhof informiert

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die 2011 gewählten Kandidaten der SPD im Gemeinderat Haverlah setzten sich erfolgreich als größte Fraktion für die Interessen der Bewohner, den Erhalt und die Weiterentwicklung der Gemeinde ein.

Haverlah ist eine attraktive und handlungsfähige Gemeinde

  • Die Gemeinde ist finanziell gesund. Bei den niedrigsten Hebesätzen sind wir schuldenfrei und handlungsfähig. In den letzten 20 Jahren wurden unter der Führung und Verantwortung der SPD die damaligen Schulden abgebaut und eine Rücklage von ca. 650.000 EUR gebildet. Auch im Jahr 2016 werden wieder weitere Überschüsse in Höhe von 75.000 EUR erwartet.
  • Wir werden deshalb sinnvoll und nachhaltig in die Infrastruktur investieren, um den Bürgern, sei es privat oder im Verein, gute Rahmenbedingungen zu geben und dauerhaft zu erhalten.
  • Auch die weitere Verschönerung des Dorfbildes steht auf der Agenda. Mit der beantragten Teilnahme am Dorfentwicklungsprogramm schaffen wir dafür alle drei Dorfteile gute Voraussetzungen für private und öffentliche Investitionen.
  • Die Energiewende ist unstrittig notwendig. Hier in der Gemeinde, insbesondere in Steinlah werden die Bürger aber schon zu stark durch Windenergie belastet. Wir werden uns weiter gegen den unverhältnismäßigen Ausbau in unsere Gemeinde einsetzen.

Nachhaltig Mehrwert für Bürger und Vereine schaffen

  • Die alte Schule in Steinlah wird für etwa 400.000 EUR zukunftsfähig erweitert. Mit diesem attraktiven Gebäude für Veranstaltungen der Vereine und Bürger setzen wir die Anregungen aus der Bürgerschaft um. Das von uns immer hier verfolgte, nachhaltigere Modell des Umbaus im Bestand fand dabei große Zustimmung und wird jetzt im Detail ausgeplant. Die Bücherei bleibt erhalten und der Jugendraum bekommt einen separaten Eingang.
  • Auch in Haverlah müssen Möglichkeiten für Vereine und Bürger geschaffen werden. Weder die alte Schule noch das ehemalige Sportheim in Haverlah bieten dabei die notwendigen Erweiterungsmöglichkeiten. Hier muss in großem Maße für die Zukunft investiert werden. Die Bücherei ist ebenfalls in einem barrierefrei zu erreichendem Gebäude zu integrieren und zu erhalten.

Kinder, Jugend und Sport fördern

  • Für Haverlah wird jetzt endlich der durch unsere Fraktion beantragte Bolzplatz für die Jugend hergerichtet.
  • Für die Sportanlage in Steinlah stehen große Instandetzungen an. Hier ist der Verein stark gefordert. Wir werden uns hier als Gemeinde mit mind. 20 % uns an den Kosten beteiligen.
  • Alle Vereine erhalten auch weiterhin zu größeren Anschaffung verlässliche Zuschüsse.
  • Die Spielplätze werden fortlaufend instandgehalten und die Ausstattung ergänzt sowie erneuert. In Steinlah besteht zusätzlicher Bedarf für ein Spielplatz im westlichem Dorf.

Mit unserem Team aus bewährten und neuen Kandidaten wollen wir auch weiterhin Verantwortung übernehmen und diese nachhaltig umsetzen.

Wir stehen auch zukünftig dafür, das Machbare mit einem zukunftsorientierten Blick nach vorne bei solider Haushaltsführung umzusetzen.

  • Fortgesetzte Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in Vereinen und Verbänden zum Wohl der Gemeinde.
  • Solider Umgang mit den Gemeindefinanzen.
  • Die Bürgernähe bewahren und bei möglichen Verwaltungsreformen weiterhin einfordern.

Ihr SPD Ortsverein Haverlah

 

Bilder aus unserer Samtgemeinde

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