„Haus des Dorfes“ in Haverlah: Es geht weiter – aber wo?

Veröffentlicht am 24.09.2016 in Kommunalpolitik

Einen großen Schritt voran ging es in dieser Woche bei der geplanten Neuschaffung eines größeren Veranstaltungsraums in Haverlah. Die Beschlüsse bezüglich der Raumgröße waren noch zu grob gefasst, um damit wirklich konkret weiterarbeiten zu können. Alle Fraktionen verständigten sich nun, dass der Hauptraum für 120 Personen an Tischen mit den entsprechenden Nebenflächen ausgelegt werden soll.

Einen großen Schritt voran ging es in dieser Woche bei der geplanten Neuschaffung eines größeren Veranstaltungsraums in Haverlah. Die Beschlüsse bezüglich der Raumgröße waren noch zu grob gefasst, um damit wirklich konkret weiterarbeiten zu können. Alle Fraktionen verständigten sich nun, dass der Hauptraum für 120 Personen an Tischen mit den entsprechenden Nebenflächen ausgelegt werden soll.

Um in eine konkrete Planung einzusteigen, muss aber noch die Standortfrage geklärt sein. Sowohl das ehemalige Sportplatzgelände wie auch  das heutige DGH „Alte Schule“ stehen zur Diskussion. Eine von uns vorgeschlagene Bewertung beider möglicher Standorte auf Ihre Vor- und Nachteile fand jedoch keine Mehrheit.

An der Alten Schule ist der Platz begrenzt und eine Erweiterung des Gebäudes ist nur auf dem angrenzenden Kirchhof möglich. Der Ratsmehrheit zufolge sollen nun als erstes Gespräche mit der Kirche hierzu erfolgen.

Wäre es nicht sinnvoller, zu erst zu schauen, ob dieser Standort überhaupt geeignet ist? Oder welche Probleme es zu lösen gäbe, die möglicherweise auch Einfluss haben auf den Platzbedarf, sei es auf Kirchhof oder am Pfarrhaus, beispielsweise für Parkplätze?

Wir hoffen, dass alle Fraktionen weiter wie zuletzt objektiv an dem Thema weiterarbeiten und hier keine Vorfestlegungen erfolgen.

Es gibt an der Alten Schule viele mögliche Konflikten, sei es Parkplatz- und Verkehrssituation, sei es die Nachbarschaft. Auch ist Grunderwerb notwendig. Sollte sich der Sportplatz als geeignet darstellen, könnte auch perspektivisch auf die Alte Schule verzichtet werden, sprich das Gemeindeleben würde an einem Standort konzentriert und es könnte auf die Kosten eines zweiten Standortes verzichtet werden.

Nachtragshaushalt

Unspektakulär war die Verabschiedung des Nachtragshaushaltes. Der ohnehin schon gewohnt positive Haushalt wurde aktualisiert, die erzielten Überschüsse wurden verdreifacht. Wesentlich ist dabei der Verkauf des vorletzten gemeindeeigenen Grundstücks im Baugebiet Sehlder Weg und eine Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen um rund 50% auf der Einnahmenseite.

Mit diesem Haushalt wurde auch ein Zuschuss an die SG Steinlah/Haverlah für notwendige Sanierungsmaßnahmen am Sportheim Steinlah beschlossen. Die SG geht zur Zeit von knapp über 10.000€ Kosten aus an denen sich die Gemeinde zu 50% beteiligt. 6.000€ wurden dafür in den Haushalt eingestellt.

Für die Sanierung des ehemaligen Sportheims Haverlah, das ja jetzt auch als DGH genutzt wird, sind 5.000€ bereitgestellt.

Das Jahr 2016 wird die schuldenfreie Gemeinde mit einem Kontobestand von über 850.000€ abschliessen.

Desweiteren wurden für 2017 die Mittel für den Umbau des DGH Schule Steinlah verabschiedet. Im Rahmen der Dorferneuerung soll hier ein großer Raum von ca. 120 m² geschaffen werden. Zur Zeit laufen die Detailabstimmungen zwischen Architekt und Arbeitskreis Dorferneuerung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 400.000€, wovon etwa die Hälfte durch die Dorferneuerung finanziert werden.

André Beims, Fraktionssprecher

 

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